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Wie wählt man eine Waschmaschine für den Einsatz in einer Fabrik aus?
Verstehen Sie die Produktions- und Reinigungsanforderungen
Um mit der Auswahl einer Fabrikwaschmaschine zu beginnen, müssen zunächst die Produktions- und Reinigungsanforderungen detailliert beschrieben werden, da diese die Grundlage für alle nachfolgenden Arbeiten bilden. Unterschiedliche Fabrikszenarien stellen völlig unterschiedliche Anforderungen an die Reinigungsausrüstung. Eine Produktionswerkstatt für Automobilteile beispielsweise muss Öl, Eisenfeilspäne und Zerspanungsflüssigkeiten entfernen und benötigt daher eine Hochdruckreinigung. Präzisionsbearbeitete Komponenten hingegen erfordern möglicherweise eine Reinigung im Mikrometerbereich, um kleinste Partikel zu entfernen. Bei der Reinigung von Automobilteilen legen die Industriestandards VDA 19 und ISO 16232 einen Mindestreinheitsgrad fest, der bei der Auswahl stets berücksichtigt werden muss. In der Praxis kaufen viele Werkstätten ungeeignete Geräte allein deshalb, weil sie die Reinigungsanforderungen im Zusammenhang mit der Art der Verunreinigungen ignorieren – was zu ineffizienter Reinigung und Produkten führt, die die Reinheitsanforderungen nicht erfüllen.
Ausrüstungstyp entsprechend den Prozessanforderungen
Die verschiedenen Arten von industriellen Waschmaschinen weisen unterschiedliche technische Spezifikationen auf und eignen sich für verschiedene Produktionsprozesse. So sind beispielsweise robotergestützte Hochdruckreinigungsmaschinen am besten für große und schwere Komponenten wie Kurbelwellen und Zylinderköpfe geeignet, da sie eine einstellbare Reinigungsintensität besitzen und sowohl für unterschiedliche Druckstufen als auch für Reinigungsleistungen von 3000 W und 5000 W geeignet sind. Zu anderen Waschmaschinentypen zählen automatisierte Reinigungsmaschinen, die sich besser für Reinigungsprozesse im eingebauten Zustand (Clean-in-Place) sowie für Fließbandfertigung eignen, bei denen eine kontinuierliche Komponentenreinigung erforderlich ist und die Reinigungsmaschine mit dem Produktionsrhythmus großflächiger Werkstätten synchronisiert werden muss. Für kleine und präzise Komponenten sind Ultraschallreinigungsmaschinen geeignet, da sie den Kavitationseffekt nutzen, um kleinste Spalten zu reinigen und Verunreinigungen zu entfernen. Ein praktisches Beispiel aus der Automobilindustrie zeigt, dass Werkstätten mit zweiroboterischen Reinigungsmaschinen zur Reinigung von CVT-Gehäusen die Reinigungseffizienz gegenüber herkömmlichen, manuell durchgeführten Reinigungsverfahren um über 60 % gesteigert haben und sich die Qualifikationsrate der Produkte deutlich verbessert hat.

Bewertung der Kernleistungsindikatoren
Kernleistungskennzahlen bestimmen den Einfluss der Waschmaschine auf das Ergebnis Ihres Unternehmens. Die Bewertung muss aus mehreren Blickwinkeln erfolgen. Der erste Aspekt ist die präzise Reinigung: Damit die Reinigung vollständig ist, darf kein Reinigungsmittel in den Komponenten verbleiben. Der zweite Aspekt ist der Automatisierungsgrad. Hochentwickelte Maschinen können Reinigungszeiten, Reinigungsdrücke und Reinigungsströme intelligent automatisieren, um das Risiko zu verringern, das mit manuellen Eingriffen verbunden ist. Der dritte Aspekt ist Stabilität und Langlebigkeit: Hochwertige Maschinenkomponenten sollten aus einer hochwertigen Grundkonstruktion bestehen, um kontinuierliche Fertigungsprozesse über lange Zeiträume hinweg zu bewältigen; zudem sollte der gesamte Maschinenkörper für das Gewicht industrieller Betriebsbedingungen ausgelegt sein. Schließlich sollten die Maschinen mit einer Vielzahl von Reinigungschemikalien kompatibel sein. Dieser entscheidende Aspekt muss auch für Maschinen gelten, die mit speziellen Reinigungshilfen ausgestattet sind, um die Reinigungsleistung zu verbessern, sowie über Mechanismen verfügen, die die Reinigungsleistung steigern, ohne die Maschinenkomponenten zu korrodieren.
Anpassungsmöglichkeiten und Skalierbarkeit identifizieren
Wenn es um die Produktionsanforderungen einer Fabrik geht, sind diese nicht konstant. Bei der Auswahl von Waschmaschinen müssen daher auch die Kundenanforderungen hinsichtlich Anpassungsfähigkeit und Skalierbarkeit dieser Maschinen berücksichtigt werden. Die meisten Standard-Waschanlagen sind nicht in der Lage, sich an die spezifischen Produktionsprozesse von Werkstätten anzupassen – beispielsweise an die Reinigung besonders geformter Komponenten oder an die Kombination von Reinigungs- und Sichtprüfvorgängen. Ausgehend von der Werkstattlayoutplanung, den zu reinigenden Komponenten sowie der geplanten Produktionskapazität entwickeln professionelle Anbieter maßgeschneiderte Reinigungslösungen, die beispielsweise spezielle Reinigungsdüsen umfassen und Roboterarme in die Waschanlagen integrieren. Wenn die geplante Produktionskapazität der Fabrik steigt, müssen auch die Waschanlagen über diese Skalierbarkeit verfügen, um problemlos erweitert werden zu können – dies erspart wiederholte Neuanschaffungen von Waschanlagen.
Gesamtlebenszykluskosten berechnen
Ein Eigentümer/Betriebsleiter sollte bei der Auswahl einer gewerblichen Waschmaschine nicht nur den Anschaffungspreis berücksichtigen, sondern auch die gesamten Lebenszykluskosten abschätzen, um den gewerblichen Nutzen zu maximieren. Die Lebenszykluskosten setzen sich aus drei Hauptkomponenten zusammen: der anfänglichen Investition, den täglichen Betriebskosten und den zukünftigen Wartungskosten. Zu den täglichen Betriebskosten können beispielsweise Kosten für Wasser, Strom und Waschmittel gehören. Geräte, die als energieeffizient zertifiziert sind, können die Betriebskosten senken. Die Höhe der Wartungskosten hängt von der Qualität des Geräts sowie von der Qualität des After-Sales-Service ab. Lieferanten, die einen qualitativ hochwertigen After-Sales-Service bieten, können durch rechtzeitige Wartung und Ersatzteilversorgung die werkseitige Ausfallzeit aufgrund von Wartungsarbeiten reduzieren. Während kurzfristige wirtschaftliche Vorteile durch die Wahl preisgünstiger Geräte erzielt werden können, entstehen langfristige wirtschaftliche Vorteile für das Werk durch die Auswahl hochwertiger Geräte, die die gesamten Lebenszykluskosten optimieren. Es ist ferner zu beachten, dass eine hohe Kosten-Nutzen-Relation in allen nachfolgenden operativen Phasen – und nicht nur bei der anfänglichen Beschaffung – realisiert werden kann.